
Beim Aufbau der Basiskonfiguration hatte ich zwei Herausforderungen zu meistern, die ich am Anfang nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Bei den ganzen Versuchen im Vorfeld stellte sich heraus, das beim Einsatz von OpenWRT als Lösung für den Router EDGE die Auflösung von Domänen mit privaten IP-Adressen nicht funktionierte. Die Lösung dieses Problems hat mich dann die meiste Zeit gekostet, weil ich anfangs keine Ahnung hatte, wo ich den Fehler suchen sollte. Hier half dann Kommissar Zufall und die Erkenntnis, dass die Sicherheitsfunktion DNS-Rebind Schutz der Grund des Übels war.
Als Backup stand zu diesem Zeitraum noch im Raum einen Server mit zwei Netzwerkkarten, Ubuntu Server 18.04 LTS und Dnsmasq zwischen das NAS-Netzwerk und dem Host-Only-Netzwerk zu hängen. Wirklich glücklich war ich mit dieser Variante nicht. Der Grund liegt einfach darin, dass dieser Weg nicht die Realität kleiner Organisationen widerspiegelt. Ich kann ihn jetzt getrost in den Mülleimer werfen.
Ganz zum Schluss stand noch die Frage im Raum, sollen die beiden Server im Testlabor mit einer grafischen Benutzeroberfläche ausgestattet werden. Auch hier habe ich mich an der Praxis orientiert. Viele Hosting-Anbieter liefern ihre virtuellen Maschinen oder physikalischen Server mit PleskDesk aus. Damit war für mich die Installation von Webmin auf beiden Servern im Testlabor die logische Konsequenz.
Last but not Least war noch die Frage zu klären, soll der Client auch mit Ubuntu laufen oder soll es nicht doch Windows sein. Im Grunde ist das nur noch eine Frage des Geschmacks. Ich habe mich für Ubuntu Desktop 18.04 als Client-Betriebssystem entschieden, weil alles notwendige mit an Board ist. Bei Windows 10 hätte ich zuerst alles unnötige entfernen müssen, um dann die fehlende Software nachzuinstallieren. An dieser Stelle kann man mir ruhig Bequemlichkeit unterstellen.
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