Dass Goethe gerne und oft in Marienbad weilte, dürfte bekannt sein. In Loket (deutsch: Ellbogen) feierte er im Schwarzenberg-Lusthaus (heute das Hotel Weißes Ross) mit Ulrike von Levetzow und ihren Töchtern seinen 74. Geburtstag. Der ist allerdings für den alten Goethe nicht nach seinen Wünschen verlaufen.
Fast 200 Jahre später habe ich mich von Loket zu den Hans-Heiling-Felsen auf Schusters Rappen begeben.
Das Städtchen Loket liegt auf einem Granitfelsen, der fast vollständig von der Eger umflossen wird. Die Form erinnert an einen Ellbogen, was zum dann auch zum Namen der Stadt führte - Loket (deutsch: Ellbogen). Loket erreicht man am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Sokolov (Falkenau an der Eger) mit dem Bus oder mit der Bahn über Chodau.
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| Hrad Loket (Burg Ellbogen) |
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| versteinerter Laubbaum aus dem nahegelegenen Braunkohle-Tagebau |
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| Kirche St. Wenzel |
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| Marktplatz und Rathaus |
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| historische Gebäude |
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| Marktplatz mit Mariensäule |
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| Kapelle der Heiligen Anna |
Von der Kapelle der Heiligen Anna geht es am linken Ufer der Eger rund 5 Kilometer bis zur Hängebrücke an den Hans-Heiling-Felsen.
Im Restaurant Jan Svatos kann man sich dann bei einem Gulasch mit Knödel stärken. Hier gibt es auch eine Gedenktafel, die an Johann Wolfgang von Goethe erinnert. Nach einem letzten Blick auf die bizarre Felslandschaft oberhalb der Eger, geht es zurück durch den Kaiserwald nach Loket.
Wem die Tour gefallen hat, kann die Route auf komoot.de finden.
https://www.komoot.com/tour/102395767?ref=wtd
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